Wie ich zum Channeln gekommen bin....

Das ist eine Frage, die mir oft gestellt wird, also kommt jetzt mal eine ausführliche Antwort, denn natürlich ist die Geschichte etwas länger...

 

Schon als Kind habe ich mich stets für andere Welten interessiert, war fasziniert von Geschichten, in denen man unsichtbare Freunde hatte und habe mich für die großen Fragen des Lebens „ Wer bin ich?  Woher komme ich? Wohin gehe ich?“ begeistert. Das hat mich später auch zum Studium der Philisophie geführt, da bin ich aber nicht lange geblieben, weil die dort gegebenen Antworten mein Inneres nicht genug berührten, sondern es für mich eher bei einem Denken über dies und jenes blieb.

 

Mit 18 Jahren habe ich begonnen Yoga zu üben, mal mehr oder weniger regelmäßig. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass es mir einen unerklärlichen Halt, innere Ruhe und Kraft gegeben hat. Auch innere Ausgeglichenheit. Als ich entsetzlichen Liebeskummer mit Mitte 20 hatte war Yoga mein Allheilmittel. Jeden Tag gab es einen festen Bezugspunkt: mein Yoga, das hat mich durch diese schwere Zeit getragen. So bin ich auch zur stillen Meditation gekommen und habe immer mehr für mich diese Stille genutzt und bin abgetaucht in mich selbst. In meinem Inneren wollte ich die Antwort auf die Frage finden, wer bin ich. Bald spürte ich, dass ich, wenn ich meditiere nicht allein bin. Es war eine andere Präsenz im Raum. Einerseits hat mich das verwirrt, andererseits war die Energie angenehm, ich fühlte Stärkung, Unterstützung, Liebe. Da begann mein bewusster Kontakt zur geistigen Welt. Zunächst mit einem stillen Kontakt, wohl aber mit dem Gefühl mich stets zu regnerieren, wenn ich meditiere, da ich so gut aufgehoben war.

 

Durch meinen ersten Beruf als Physiotherapeutin kam ich in Kontakt mit Craniosacraltherapie, die mich sehr faszinierte. So entschloss ich mich darin eine Ausbildung zu absolvieren. Ich landete bei einem Lehrer, Hugh Milne, der diese Therapieform sehr spirituell unterrichtet, mit unglaublicher Ruhe, Humor, Eintauchen in Stille,

Respekt und Liebe für das Sein. Das war genau meins, mich mit meinem größeren Ich verbinden, in die Weite blicken, was die Menschen wirklich berührt hinter dem, was auf den ersten Blick sichtbar ist. Wenn ich mit dieser Methode behandelte, hatte ich häufig den Eindruck nicht allein zu sein, wie in meinen stillen Meditationen. Es war, als arbeitete eine andere Kraft mit, manchmal sah oder spürte ich auch Engel.

 

In der Neugier über mein Sein ging ich zu einer Auraleserin, Brigitte Altmann, um etwas über meine Berufung zu erfahren. Bei ihr besuchte ich Kurse, um meine Hellsinne zu schulen. Davon war ich begeistert, Dinge in der Ferne zu sehen, Bilder zu erfassen aus anderen Leben oder bezüglich Heilung. Während der Craniosacraltherapie Ausbildung

übten wir auch unsere Hellsinne und unsere Intuition, sollten im kleinen Kreis von 6 Teilnehmern für jeden etwas zu seinen Qualitäten lesen. Da habe ich zum ersten mal gechannelt ohne zu wissen, dass ich es tue.Ich habe gemerkt, es ist irgendetwas anders und wollte das erst runterdrücken. Mein Lehrer hat mich aufgefordert loszulassen, laufen zu lassen, zu sprechen. Hat mir verdeutlicht, dass es bei mir anders ist als bei den anderen Teilnehmern, dass mein Kiefer wie von selbst Bewegungen macht und ich anders gesprochen habe als sonst. Schwer zu beschreiben, ein Gefühl als spricht jemand durch mich, weniger Kontrolle zu haben und nur zu ahnen was ich sage. Ehrlich gesagt, war mir das fremd und ich wusste auch nicht recht, was ich damit anfangen sollte. „It`s a great gift.“ sagte mein Lehrer, der meine Unsicherheit erfasste.

 

Es hat noch ein bißchen gedauert, bis ich das auch wahrnehmen konnte, die geistige Welt immer dichter an mich heran rückte und ich verstanden habe, wie ich damit arbeiten kann. Davon erzähle ich beim nächsten mal ; )