Drei wesentliche Wahrheiten über unangenehme Gefühle, die Du wissen solltest

 

Immer wieder passiert ist es mir bei einem Channeling oder während meiner psychologischen Beratungen, dass Menschen sich in ihren eigenen Gefühlen wie verfangen. Damit meine ich nicht den Schreck, wenn ein Fahrradfahrer einen fast umfährt oder andere Alltäglichkeiten, die einen kurz aus dem Gleichgewicht bringen, sondern Gefühle, die regelmäßig wiederkehren und einen wie fesseln, weil sie einen an anderen Dingen hindern. Die Gefühle sind dann absolut, belastend, anstrengend, man bekommt sie nicht los, sie nerven, man fühlt sich unverweigerlich mit ihnen auf Tiefste verbunden, will sie nicht haben, aber sie lassen sich nicht abschütteln...

 

Zugegeben, auch ich kenne so etwas. Solche Situationen werden zwar immer seltener, aber es passiert. Und genau das ist es, es passiert einfach und entzieht sich dem Verstand, der vielleicht sagt „ take ist easy“.

 

Was gibt es nun für Wege mit solchen Gefühlen umzugehen? Immer wieder fällt mir in meiner Arbeit auf, dass drei wesentliche Wahrheiten hier deutlich weiter bringen:

 

 

 

  1. Gefühle sind Informationen.

     

    Kalter Kaffee denkst Du jetzt vielleicht? Vielleicht, aber näher betrachtet, wenn Gefühle Informationen sind, dann sind sie nicht Du selbst, sondern sie sagen etwas über Dich und Deine derzeitige Situation aus. Sie geben Dir sozusagen ein Zeichen, was gerade für Dich selbst wichtig, unwichtig, belastend etc ist. Allein diese Erkenntnis stimmt in der Regel schon etwas versöhnlicher, nimmt das absolute und ausweglose von diesen Gefühlen, denn Sie zeigen Dir schlicht und einfach, was für Deine Persönlichkeit zählt. ;

    Wenn Du das so stehen lassen kannst, bist Du schon viel weiter, weil Du das Gefühl annimmst und nicht mehr dabei bist, es nicht haben zu wollen.

 

  1. Unangenehme wiederkehrende Gefühle haben ihren Ursprung oft in der Kindheit

     

    Wenn wir uns immer wieder in den gleichen Gefühlen wiederfinden, wenn diese sich wiederholen und Du Dich vielleicht fragst, warum schon wieder das? Dann ist es sinnvoll sich zu fragen, wie alt bin ich, wenn ich das fühle? Wenn Du einen Augenblick inne hälst und ehrlich zu Dir bist, wirst Du über die Antwort erstaunt sein. Mesitens wrid Dir in diesem Moment klar, ja genau ich fühle mich z.B. 15 Jahre alt, wie 7 Jahre alt oder wie 3 Jahre alt. Das ist schon mal tröstlich, weil es den Gefühlen ihren Charakter des Absoluten nimmt. Natürlich ist es mit allein diesem Bewusstein nicht getan, der nächste Schritt ist dann den kindlichen Anteil in Dir zu verstehen, zu würdigen, zu schauen, was braucht er etc. Dies ist natürlich ein Prozess und dauert ein wenig. Vielleicht brauchst Du dabei auch Unterstützung, dann hole sie Dir! Die Sorge für das eigene innere Kind gibt aus meiner Sicht wesentlich mehr Lebensqualität.

     

  2. In meditativen Zuständen lösen sich Gefühle wie von selbst auf

     

    Kennst Du das auch, Du tauchst aus einer Meditation auf und alles ist plötzlich gut, Du bist verbunden mit innerem Frieden, Gleichmut, Mitgefühl für Dich selbst? Was genau passiert da? Ganz einfach in dem Moment, wenn wir uns mit dem Teil in uns verbinden der ewig ist und das passiert bei einer guten Meditation, erscheinen irdische Konflikte, Probleme in einem anderen Licht. Sie verlieren mal wieder das Absolute und werden dadurch deutlich erträglicher : ))

    Auf körperlicher Ebene geraten wir bei der Meditaiton in einen tiefen Entspannungszustand, der auch eine andere Gehirnwellenaktivität mit sich bringt. Dadurch sind wir stärker mit dem sog. Nullpunktfeld verbunden, das alles von unserem Universum in sich gespeichert hat und alles miteinander verbindet. Wir spüren, dass wir Teil eines großen Ganzen sind und dass es etwas gibt, das größer ist als wir. Wir nehmen das kollektive Bewusstsein stärker wahr.Wenn wir uns damit verbinden, wird unser persönliches Ich kleiner, unbedeutender, aber auf eine angenehme Weise.